Ein Bloomberg-Bericht über erneute Verzögerung bei der Entwicklung einer smarteren Siri sorgte in den vergangenen Tagen für Aufsehen, die Apple-Aktie reagierte empfindlich auf die schlechten Nachrichten. Ganze fünf Prozent ging es am Donnerstag bergab, Apple versucht die Wogen zu glätten und spricht von einem Release nach Zeitplan.
Nachdem bekannt wurde, dass Siri in Zukunft auf Gemini-Modellen von Google basieren wird, sind wir von ersten spürbaren Veränderungen mit iOS 26.4 ausgegangen. Mark Gurman von Bloomberg berichtete unlängst, dass sowohl neue Siri-Funktionen als auch ein KI-Gesundheits-Coach in Form von Apple Health+ nicht rechtzeitig zum großen Frühjahres-Update fertig werden.
Apple bekräftigt Zeitplan – dementiert Meldungen aber nicht
Gegenüber Steve Kovach von CNBC soll Apple angegeben haben, dass „der Marktstart im Jahr 2026 weiterhin geplant sei“. Auch Gurman spricht von einem Release unter spätestens iOS 27.
Während Apple versucht, die negative Presse über eine erneutes Scheitern seiner KI-Bemühungen einzufangen, widerspricht diese Klarstellung dem Bloomberg-Bericht nicht. Gurman will aus internen Kreisen erfahren haben, dass Apple-Ingenieure mit den Funktionen nicht zufrieden sind und weitere Tests den für im Februar geplanten Launch mit iOS 26.4 auf frühestens iOS 26.5 im Mai, wenn nicht sogar auf die WWDC im Juni verschieben. Die dann vorgestellte Hauptversion iOS 27 kommt aller Voraussicht nach im Herbst, zwei Jahre nachdem Apple mit der iPhone 16-Reihe erstmals Hardware speziell für Apple Intelligence und eine smartere Siri vermarktet hat.



8 Gedanken zu „Siri-Fiasko 2.0: Aktie fällt – Apple versucht zu beschwichtigen“